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Geiselwind 2006

09.08.2006:

Der Wetterbericht ist nicht sehr berauschend, nur vom Regen her und dass für das ganze Wochenende.

11.08.2006

Dauerregen. Passt zu meiner Stimmung, die Götter wissen immer was sie tun. 13.00 Uhr. Treffen am Rasthof Bauer..

Dann reißt der Himmel auf und wer kommt? Unser Presi und FLOH

Die Sonne kommt raus.

Fahren endlich los, Geiselwind wartet auf die MF E-W

Platzregen zwischen Lahr und Appenweier.

Zigarettenpause!!!!

Die ersten Staumeldungen bei Sinsheim auf der A6, bisher 4 - 6 km. In Durlach von der A5 runter und über die B 293 nach Heilbronn auf die A81 nach Würzburg.

Dann geht das Gemaule los, Hunger und über die Autobahn wären wir schneller. Ich grinse FROSTI an, bleibt der Hunger der Mädels und die können penetrant werden wenn sie nichts zum Kauen bekommen.

Habe mal die Raststätte Jagsttal in's Auge gefasst. Also, über die Brücke und dann auf die Anlage fahren. Verdammt, keine Raststätte. FROSTI meint die wäre unten im Tal, wir spielen uns die "Bälle" zu um die Mädels zu ärgern.

Es schüttet jetzt wieder wie aus Eimern, ihr Götter des Olymp, lasst endlich die Raststätte kommen.

Fütterung der Raubtiere und die Katzen fingen fast zu schnurren an. Was ein bisschen Käsespätzle ausmachen, sie können Leben retten.

Vor Würzburg kommt die Sonne wieder und jede Menge Bikes auf der A3.

Am Rasthof Strohofer ist die Hölle los, Motorräder, PKW's und Polizei, dazu noch der Sicherheitsdienst, wo finden wir einen Platz zum Campen?

OK, mal los laufen um das Gelände kennen zulernen.

Unten am Bach sind noch Plätze frei, ist uns aber zu weit vom Eventground weg.

Schauen uns Campground II an, macht jetzt schon einen übervollen Eindruck, ein paar Plätze am Hang sind frei, gegenüber ein Notstromaggregat, ist ziemlich laut, das brauchen wir nun auch nicht.

Wollten den Zeltplatz gerade verlassen, als wir einen Hinweis bekommen. Unten am Zaun sind noch Plätze frei. Also, nichts wie hin. Das passt.

Bauen die Zelte auf, ist immer noch trocken von oben, nur der Boden ist ein wenig matschig.

Unsere Member machen sich landfein und machen sich auf den Weg zum Eventgelände.

20:15 Uhr in Geiselwind.

Die Eintrittspreise sind moderat und mit 24,00 € für vier Tage nicht zu teuer.

Die Preise für trinken können sich auch sehen lassen. 0,5 l Bier 2,50 €, ebenso alle anderen Getränke ab 2,00 € aufwärts.

20.30 Uhr Showtime

20:30 Uhr, die Drag Race and Burn Out Show beginnt, dazu Live Musik mit "Bourbon Street".

Ein unsinniges Spektakel an der ¼ Meilenpiste, Rauchschwaden die nach stinkenden Gummi riechen ziehen wie Bodennebel durch das Gelände. Viele geplatzter und verbrannter Hinterreifen, dazu jede Menge Schrottfelgen, ein teuerer Spaß.

Anschließend kamen die Drag Race Cars, der Motorenlärm nahm zu. Von 0 auf 100 km in einer Sekunde, da hilft nur noch der Bremsfallschirm.

Dann ein Fahrzeug wie ein Düsenjäger, ein echter Feuerstuhl, verbraucht schon mal beim Anlassen 100 l, ein richtiger Schluckspecht.

Wenn ich vorhin von Motorenlärm gesprochen habe, war das ein Säuseln gegen das was jetzt kam. Da hilft wirklich nur noch die Ohren zuhalten und der Kerosindunst brennt in den Augen, die Erde bebt, da nimmt der eigene Durst auch zu.

Kurz nach 23:00 Uhr, das Wetter hält immer noch und die Biertische an den Theken füllen sich, es wird merklich kühler, aber die Live Band "The BossHoss" heizen ein.

Es ist jetzt kurz vor 01:00 Uhr und der Regen kommt wieder, aber mal ganz ehrlich, welcher Mann würde es nicht genießen, die prasselten Regentropfen auf der Zeltbahn und eine heiße Frau im Arm.

(Für die Mädels, es geht natürlich auch anders rum)

12.08.2006

Es kommen immer mehr Maschinen an und damit auch verschiedene MC und MF. Wir treffen Scorpions aus Kippenheim. Kaum zu glauben, aber die Sonne kommt raus. Die Stimmung steigt. Sind zum Mittagessen eingeladen und sollten mal losfahren.

Blicke auf die Maschinen und Mädels

Na ja, ein Bier geht noch und auch noch ein paar Blicke auf die "Maschinen" die da herum stehen

Ok, wir müssen los, das Mittagessen wartet, außerdem wollen wir um 14:00 Uhr wieder hier sein. Der Weltrekord im Burn out für Motorräder steht an.

Zum Essen nach Erlangen gefahren.

Wie es der Teufel will, wir haben den Weltrekordversuch natürlich versäumt, kamen erst gegen 15:00 Uhr aus Erlangen zurück.

Mein Kompliment an den Veranstalter und an den MC Knight Riders Bavarian / Germany, sie hatten die Lage immer voll im Griff

Es waren trotz des schlechten Wetters immerhin 25.000 Teilnehmer auf dem Gelände mit verschiedenen MC und es war sehr friedlich.

Auf der Show-Bühne läuft ein Super Programm. Johnny Cash ohne Ende, der Typ ist echt gut. Hole mir noch ein Bier, rauche eine Zigarette und höre Musik.

Es ist warm in der Sonne und der Regen fällt sanft auf meine Haut. Das gibt es nur in Franken. Ist ja gut!!!!! Aber da war vor langer Zeit meine erste Landung.

Langsam find der Tag sein End und die Nacht beginnt und es wird kalt, wirklich arschkalt. Sternenklarer Himmel. Zeit für die Lederjacke und ein Abendessen.

Gibt schon viele verrückte Sachen, sogar Trikes.

Gehen rüber in die Raststätte und essen zu Abend.

Ein Kolbenfresser kommt auch dazu und damit wieder Storys ohne Ende. Hört sich aber sehr gut an und wir sind nur am Lachen.

Ist ja schon ein heißes Gerät

Ist noch etwas früh für das Zelt, also laufen wir noch mal auf das Veranstaltungsgelände, denke unser Presi hat sich verliebt.

Das Bier treibt, ich muss pingeln, also rüber in die Disco. Da stehen die Mädels in zweier Reihe und machen sich einen Spaß daraus Kondome an die Kerle zu verteilen. Franken muss doch das Paradies sein.

Laufen zum Zeltplatz zurück, es wird immer kälter.

Der Campground ist gut beleuchtet und wir machen uns "schlaffertig", hole mir von Evi meine Kuscheldecke, sorry, als Triker braucht man das.

Es vergehen keine zehn Minuten und ich stehe alleine in der Wiese, die sind schneller verschwunden als die Murmeltiere im Bau.

Ich esse noch ein Schnitzelbrot, trinke Bier und rauche dann noch eine Zigarette.

Lasse meinen Blick so über die kleinen Bikerzelte schweifen und denke, eigenartiger Wind, nicht zu spüren, aber die Zelte bewegen sich. Ist eben Franken und Aliens verstehen auch nicht alles. Muss ein Naturphänomen gewesen sein.

13.08.2006

Habe schon schlechter geschlafen, aber die Gedanken an die Nacht vorher bauen mich schnell wieder auf.

In der letzten Nacht waren Marder oder Waschbären unterwegs und haben in die Zelte eingebrochen und Geld geklaut. Gibt schon fiese Zeitgenossen, bei uns ist nichts weggekommen.

Stelle mich erst an den Zaun und pingle zehn Minuten, dabei hatte ich noch nicht einen Kaffee. Zähne putzen und zum Frühstück fertig machen. Kaffee, auch für Aliens ein Lebenselixier.

Langsam kommen alle aus den Zelten und richten sich für den Tag.

Bauen die Zelte ab.

Fahren an die Raststätte vor und gönnen uns ein gutes Frühstück. Es wird richtig warm in der Sonne.

Die Vier gehen anschließend noch mal auf das Eventgelände und ich bastle an dem Reisebericht herum.

Auf der Autobahn kommt der Regen wieder, sehr heftig, arme Biker.

Fazit:

Es war ein gelungenes Wochenende.

Für Fahrten über zwei bis drei Tagen ist dringend zu überlegen ob nicht ein Versorgungsfahrzeug (Van) mitfährt. Ein größeres Zelt als Aufenthaltsraum und ein Grill sind bestimmt nicht verkehrt und machen die Fahrt angenehmer. Zudem ist man von den örtlichen Rast- oder Gaststätten unabhängig, was Essen und Trinken angeht. Den Vorteil haben auch die Biker, denn das meiste Gepäck kann in den Van geladen werden und kommt so immer trocken an. Schließlich wollen wir Spaß haben.

In diesem Sinne, Euer Alien